Skip to main content

Dialogforum Groß- und Einzelhandel

Dem Groß- und Einzelhandel wird bei der Reduzierung der Lebensmittelverschwendung eine besondere Bedeutung zugesprochen: zum einen können Unternehmen das bestehende Optimierungspotenzial in den eigenen Betrieben und Märkten ausschöpfen. Zum anderen können Händler als Brücke zwischen Verbraucherinnen und Verbrauchern und der Lebensmittelerzeugung in beide Richtungen auf Verbesserungen hinwirken. Auf diese Weise kann die Wertschätzung von Lebensmitteln gefördert und ein verantwortungsvollerer Umgang mit Lebensmitteln in der Gesellschaft gestärkt werden.

Das Dialogforum Groß- und Einzelhandel nimmt im Herbst 2019 seine Arbeit auf. Es zielt auf die systematische Verringerung von Lebensmittelabfällen im Groß- und Einzelhandel in Deutschland ab.

Im Sinne der Nationalen Strategie zur Reduzierung der Lebensmittelverschwendung geht es im Handelsforum darum, das Ziel der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung SDG 12.3 für den Handelssektor umzusetzen. Gemeinsam mit den Dialogteilnehmerinnen und -teilnehmern werden konkrete Maßnahmen zur Reduzierung der Lebensmittelverschwendung im Handel und an den Schnittstellen zu anderen Bereichen diskutiert und durchgeführt. Prioritäre Bereiche und Potenziale sowie positive Beispiele aus Deutschland und dem Ausland werden berücksichtigt. Dabei gilt es außerdem, die Datenlage fortlaufend zu verbessern und vorhandene Datenquellen zu ergänzen, um die Abfallreduktion im Groß- und Einzelhandel über die Jahre abbilden zu können. Unterstützt durch einen intensiven Informations- und Erfahrungsaustausch sollen gemeinsam mit den wesentlichen Akteuren branchenspezifische Ziele sowie geeignete Formate zur Umsetzungs- und Erfolgskontrolle erarbeitet und vereinbart werden.

Aufgebaut wird das Dialogforum Groß- und Einzelhandel vom Collaborating Centre on Sustainable Consumption and Production (CSCP) in Zusammenarbeit mit dem Thünen-Institut.  

Die Förderung des Vorhabens erfolgt aus Mitteln des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages. Die Projektträgerschaft erfolgt über die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) im Rahmen des Bundesprogramm Ökologischer Landbau und andere Formen nachhaltiger Landwirtschaft.