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„Wie kann Lebensmittelverschwendung im Handel und damit unnötige Methanemissionen vermieden werden?“ Workshop

Am Mittwoch, 24. Januar 2018 von 10:00 bis 15:00 Uhr, in den Räumen der Deutschen Umwelthilfe e.V., Hackescher Markt 4, 10178 Berlin

In Deutschland werden durch die Produktion von Milch und Fleischprodukten Methanemissionen freigesetzt, die einen wichtigen Beitrag zum Klimawandel leisten. Deutschlandweit stammen gut die Hälfte der ausgestoßenen Methanemissionen direkt oder indirekt aus der Viehhaltung. Gleichzeitig werden in Deutschland pro Jahr 18 Mio. Tonnen
Lebensmittel entsorgt. Trotz Nutzbarkeit landen 7,9 % sämtlicher Milchprodukte und 6,3 % aller Fleisch- und Fischprodukte in der Tonne. Die Verschwendung findet entlang der gesamten Wertschöpfungskette statt, auch im Handel. Dieser ist für 14 % der Lebensmittelverschwendung verantwortlich. Ursachen dafür sind unter anderem ästhetische Standards, Verpackungsmängel und Überbestände. In welchem Maße diese Ursachen durch gezielte Optimierungsmaßnahmen fast vollständig verringert werden können wollen wir mit Ihnen und weiteren Experten im Rahmen unseres Experten-Workshops diskutieren. Wir laden Sie herzlich ein, mit uns einen Maßnahmenkatalog zu entwickeln, der in Deutschland zur Verringerung der Lebensmittelverschwendung im Handel – insbesondere bei Fleisch und Milchprodukten - führen wird.


Für den fachlichen Input konnten wir folgende Institutionen gewinnen:

 

„Welchen Einfluss hat das Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) auf die Verschwendung von Milch- und Fleischprodukten?“

Verbraucherzentrale NRW e.V.

 

„Welches Methanminderungspotenzial besteht in Deutschland durch die Abgabe von nicht veräußerten tierischen Lebensmitteln an karitative Einrichtungen? “
Foodsharing e.V.

 

„Welche Reduktionspotenziale bei der Lebensmittelverschwendung kann durch eine bedarfsgerechtere Distribution im Lebensmittelhandel erreicht werden?“
THD - Technische Hochschule Deggendorf

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